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Eine Karriere wie aus dem Bilderbuch: Reiseleiter Dr. Axel Bruns - vom Flohmarkt-Verkäufer zum Dr.phil.
Bruns, Axel. Burmesische Marionettenkunst : Entwickling und soziale Funktion des Marionettentheaters unter besonderer Berèucksichtigung der letzten zweihundert Jahre / Axel Bruns. Hamburg : [s.n.], 1999. 1 v. (various pagings). Dissertation (Ph.D.)--Universitèat Hamburg, 1999. PN1978.B85 B78 1999Bruns, Axel. Burmesische Marionettenkunst : Entwickling und soziale Funktion des Marionettentheaters unter besonderer Berèucksichtigung der letzten zweihundert Jahre / Axel Bruns. Hamburg : [s.n.], 1999. 1 v. (various pagings). Dissertation (Ph.D.)--Universitèat Hamburg, 1999. PN1978.B85 B78 1999
 | | Sein Buch "Burmesische Marionettenkunst : Entwicklung und soziale Funktion des Marionettentheaters unter besonderer Berücksichtigung der letzten zweihundert Jahre" war kein so grosser Erfolgshit. Es wurde beim Amazon-Verlag nach ein paar Monaten wegen Unverkäuflichkeit wieder aus dem Angebot genommen. | | | | | | | |
Sein Buch "Burmesische Marionettenkunst : Entwickling und soziale Funktion des Marionettentheaters unter besonderer Berücksichtigung der letzten zweihundert Jahre" war kein so grosser Erfolgshit. Es wurde beim Amazon-Verlag nach ein paar Monaten wegen Unverkäuflichkeit wieder aus dem Angebot genommen.
Dann kam aber 2005 der Knaller! Bruns veröffentlichte ein Buch über seine Jugendjahre in Wilhelmshaven, mit vielen Fotos. Da er dabei "etwas" gegen Urheberrechte verstösst, zieht er es vor, das Buch anonym herauszubringen und es "unter der Ladentheke" verkaufen zu lassen.

| |  | |  | Bruns aus Malaysia
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Es hat sogar jemand in Wilhelmshaven eine Kritik über das Buch geschrieben. Auszug:
"Wilhelmshaven......wie es wirklich war. Nur eine oder zwei Handvoll WilhelmshavenerInnen sind bisher im Besitz des Buches mit dem obigen Titel. Von Hand zu Hand wird es weitergereicht, und die Zahl der „Fans“ steigt und steigt. Was ist das für ein seltsames Projekt?
Der Autor des Buches gibt sich nicht zu erkennen – er hat Wilhelmshaven vor vielen Jahren verlassen und lebt jetzt in Malaysia. Das Titelbild ist völlig daneben – unter dem Rüstringer Friesen prangt in Großbuchstaben der Schriftzug „Wilhelmshaven“ – in einer Schrift, die einfach scheußlich ist (Old English o.ä.) - darunter in ans 1000jährige Reich und den WZ-Schriftzug erinnernden Lettern „...wie es wirklich war.“
„You can’t judge a book by looking at the cover“ sang Bo Diddley in den ausgehenden Fünfzigern – doch stimmt das auch für dieses Buch? Das Vorwort macht es schon deutlich: Hier hat jemand seine Erinnerungen an Wilhelmshaven alphabetisch geordnet niedergeschrieben.
Das erste Stichwort lautet Abenteuerroman, das letzte Zwiebelturm. Auf den knapp zweihundert Seiten dazwischen tummelt sich all das, was den Autor zwischen 1950 und 1970 bewegte, tummeln sich all jene, die in seinem Wilhelmshaven-Bild in dieser Zeit eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielten.Sehr persönlich schildert der Autor seinen Weg von den Drangsalierungen im Elternhaus (z.B. Stichwort: Abwaschen), über die Schule bis zur Lehrlingsausbildung und Berufsschule. Die persönlichen Eindrücke des Autors werden allerdings sehr schnell zu allgemeingültigen Erfahrungen der Jugendlichen aus dieser Zeit. Doch neben Familie und Pauken gab ja auch noch die Freizeit – und hier beweist der Verfasser, dass er wohl auf allen Hochzeiten getanzt hat.
Dutzende mehr oder weniger bekannte Wilhelmshavener Größen tauchen in dem Buch auf – nur kennt man eigentlich keinen davon. Doch nach einigen Seiten wird klar: Aus Weiß wird Gelb, aus Westermann wird Ostermann, aus Scheuß wird Scheußlich, aus Bello wird Beppo usw... Die Namen wurden allesamt so verändert, dass eine Identifizierung nicht sonderlich schwer ist – man muss nur irgendwie die Zeit miterlebt haben.Neben einigen Ungenauigkeiten und Geschmacklosigkeiten (Contergan – hier verbietet es sich, die Geschichte die dort als „selbst erlebt“ zu lesen ist, zu zitieren), diversen Erinnerungslücken (gab es nie einen René Morgenstern, den JourFix, die Gewerkschaft, das Blue Note?), vielen Abschweifungen in völlig nebensächliche Themen der Regenbogenpresse (Vera Brühne...), Bildzeitungsdenken (Intellektuelle werden durch Parker-Tragen zu Gammlern) entlarvt sich der Autor als wahrer Wilhelmshavener Marinejunge.
...So blöde schrieb nicht einmal die Wilhelmshavener Zeitung. Man merkt sehr schnell, dass der Autor im politischen Bereich völlig unbeleckt ist, doch die Stärken des Buches liegen in der Beschreibung des Lebens in der Südstadt (vornehmlich in Bant) und der Charakterisierung vieler Bürgerinnen und Bürger. Es ist die Geschichte einer Jugend, die sich von den Gedanken der Alten loslöst, die sich überall ihre Nischen baut – Nischen, die heute oftmals gesellschaftsbestimmend sind.
Das Buch zu lesen macht Spaß – man legt es trotz einiger Dümmlich- und Peinlichkeiten nicht aus der Hand, bis man beim Stichwort Zwiebelturm angekommen ist – allerdings nur, wenn man/frau zu dieser Zeit eine Verbindung hat. Man muss schon wissen, wo der Club 69 war und was im Farmer Bill und in Blue City ablief. Für diese Leute empfehlen wir das Buch mit fünf Sternen, wir empfehlen dieses Buch zum gemeinsamen Lesen: Wer erinnert sich? Wer könnte sich hinter den Namen Bolle Deschner verbergen – und natürlich die Königsfrage: Wer hat’s geschrieben? „Wilhelmshaven ...wie es wirklich war“ - gespickt mit vielen Bildern - DIN A4-Format – 200 Seiten - Preis 15 € - Bestellung über: arhbruns@mptmail.net.mm .
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Dr. Phil. Axel Bruns
Begann seine "Reisekarriere" vor über 25 Jahren. Während des Geographiestudiums in Berlin führten ihn seine Reisen durch alle Kontinente. Nach Abschluss des Studiums machte er seine Leidenschaft zum Beruf und leitete Reisen in vielen Ländern Asiens. Nach fast 20 Jahren "on the road" beschloss er, sich im, wie er sagt, "schönsten Land der Welt" . in Burma . niederzulassen. Von hier aus setzte er seine Reiseleitertätigkeit fort und fand daneben die Zeit, seine Beschäftigung mit der einheimischen Kultur zu vertiefen.Vor kurzem gründete er seine eigene Reiseagentur in Yangon, der Hauptstadt Burmas - die "Bavarian Travels". Ein Stück Nostalgie für Dr. Bruns. Weil sein Lieblings-Teddybär "Ommo" von der Firma Steiff einst in Bayern hergestellt wurde. Trotzdem ist er dem Reiseleiten treu geblieben: nicht im Büro zu versauern, sondern auch weiter die Hand am Puls des Tourismus zu halten, ist seine Devise. Axel Bruns spricht mehrere asiatische Sprachen, darunter auch Burmesisch und kann auf einige Veröffentlichungen verweisen (unter anderem sein Werk, in dem er seine Kindheit aufarbeitet: "Ommo und ich": Dr. Axel Bruns und sein Lieblings-Teddybär) . Sein Spezialgebiet ist das Puppentheater, 1990 veröffentlichte er die Monographie "Birmanisches Marionettentheater", 1996 erschien der unter seiner Mitarbeit verfasste Reiseführer "Nelles Guide Myanmar".
| |  | | | NOCH PLÄTZE FREI!!! | |
Realität in Myanmar knallhart: Dr. Axel Bruns als Disc-Jockey
 | |  | | | General Manager Dr. Axel "Fucki" Bruns "Auf ein Wort ..." | | Unsere Devise: "Erstmal 'n Schnapps, dann klapp's...!" | | |
Dr. Axel Bruns als rasender Reporter: immer, wenn ein Zyklon über Burma hereinbricht, liefert er prompt seine Erfahrungsberichte bei der "Wilhelmshavener Zeitung" und der "Nordwest-Zeitung" ab. Keine Sorge, unser Superbruns hat seine Haut in Burma in Sicherheit bringen können, hat sich aber vorsorglich in Mandalay einquartiert, um eventuellen "Nachwehen" ausweichen zu können. Doch dann hat Bruns seine eigene Katastrophenhilfe ins Leben gerufen:
Bruns Katastrophenhilfe
Liebe Freunde und Helfer!
Spenden sind willkommen, hier meine Bankverbindung in Berlin: Kto. Nr. 335791106 bei: Postbank Berlin BLZ: 100 100 10 Kontoinhaber: AXEL BRUNS Bitte haben Sie Verstaendnis dafuer, dass wir keine Spendenbescheinigungen (zumindest solche, die in Deutschland anerkannt wuerden) ausstellen koennen - hier handelt es sich um rein private Nothilfe.
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Seitdem ich Myanmar (damals noch Burma) im Jahre 1977 erstmals besuchte, hat es mich in seinen Bann geschlagen. Nach Beendigung des Geographiestudiums (Schwerpunkt Tourismus) konzentrierte ich mich daher auf Myanmar.
Mein besonderes Interesse galt dem traditionellen Marionettentheater des Landes: 1990 veröffentlichte ich ein Buch über das Marionettentheater des Landes. 1996 folgte der zusammen mit einem Reiseleiterkollegen geschriebene, inzwischen in mehrere europäische Sprachen übersetzte 'Nelles Guide Myanmar', heute einer der meistgelesensten Reiseführer über Myanmar. Seit Beginn der 90er Jahre arbeitete ich an meiner Dissertation zum Marionettentheater.

"Auf ein Wort, lieber Herr Pauschaltourist...." from Dr. Axel Bruns - Reiseleiter in Myanmar Kontakt: bruns@kvfelden.com
Es sich sehr bald zeigte, dass Kenntnisse der Landessprache dafür unabdingbar waren, studierte ich Burmesisch als Gasthörer an der Humboldt-Universität Berlin. Meine Dissertation stellte ich 1999 fertig.
Seit 1990 bin ich als Reiseleiter für verschiedene deutsche Reiseveranstalter in Myanmar, aber auch in fast allen anderen Ländern Ostasiens und auf dem indischen Subkontinent tätig. Aufgrund meiner zunehmenden Einsätze hierzulande, aber auch aufgrund der positiven Wirtschaftsentwicklung und der politischen Öึffnung des Landes verlegte ich 1996 meinen Wohnsitz nach Myanmar. Ich habe mehr als 50 Reisen in Myanmar geführt und kam daher auch unmittelbar mit den Problemen in Berührung, vor die sowohl Gruppen als auch Individualreisende gestellt sind. Und ich habe gelernt: alle Probleme in Myanmar sind lösbar. Und es gilt immer die Devise: "Erstmal 'n Schnapps, dann klapp's !" Daher lag der Gedanke nahe, eine eigene Agentur zu gründen, um die in fast zehn Jahren gesammelten Erfahrungen, Kenntnisse und Kontakte für einen verbesserten Service am Kunden nutzen zu können. Nach langer Suche fand ich einen zuverlässigen einheimischen Partner, der meine Vorstellungen von Reisequalität teilt: Bo-Tree Travel Co., Ltd. steht somit bereit, Ihre Wünsche zu erfülllen! Seien Sie versichert, daß Sie bei uns in den besten Händen sind, denn wir wissen, worauf es bei Reisen in Myanmar ankommt.
Wir legen wenig Wert auf Hochglanzbroschüren mit schönen Fotos - sicher können Sie in jedem Reiseführer bessere finden, wenn Sie solche suchen sollten. Unsere Schwerpunkte sind andere; der Name Bo-Tree ist für uns auch ein Programm: Der Baum, unter dem Buddha die Erleuchtung fand, steht für unseren Bezug zur Umwelt. Wir glauben, dass die beim Katalog eingesparten Mittel in unseren umwelt- und sozialorientierten Projekten sinnvoller Verwendung finden. Wer mit offenen Augen durchs Land fährt, sieht überall Gelegenheiten zu Verbesserungen, die der lokalen Bevölkerung zugute kommen könnten.
Schon mit relativ geringen Mitteln kann viel erreicht werden - vorausgesetzt, die Mittel werden gezielt eingesetzt und nicht nach dem Gießkannenprinzip! Ob eine Krankenstation hier, eine geordnete Mülllbeseitigung dort, Aufbau und Unterstützung von Schulen, kleine Aufforstungsprojekte, usw.: Überall bieten sich Gelegenheiten. Sollten Sie an solchen Projekten mitwirken wollen, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Näheres entnehmen Sie bitte unserer Webseite!
1999 kamen weniger als 200.000 ausländische Besucher nach Burma. Das benachbarte Thailand hingegen brachte es auf mehr als 10 Millionen Besucher! Die in der westlichen Presse erscheinenden, leider oft sehr einseitigen Berichte über Myanmar, mögen ihren Anteil daran haben. Dabei ist es fraglos eines der sichersten Länder der Region - bitte kommen Sie und überzeugen Sie sich selbst!
Es hat selten eine bessere Gelegenheit gegeben, um Myanmar einen Besuch abzustatten: Zahlreiche Hotels für jeden Geldbeutel - vom 5-Sterne-Hotel bis hin zu einfacheren Unterkünften - sind an die Stelle der früheren Primitivunterkünfte getreten. Private Fluggesellschaften mit sorgfältig gewarteten Flugzeugen europäischer Herkunft machen das Fliegen zu einem Vergnügen und geräumige, saubere Busse befahren ein ständig wachsendes Straßennetz; selbst auf dem Eisenbahnsektor hat es dramatische Verbesserungen gegeben. Für Freunde von Flußfahrten gibt es mittlerweile luxuriöse Schiffe, die die großen Flüsse des Landes befahren. Ja, selbst die früher in Myanmar unvermeidlichen Verdauungsstörungen gehören heute weitgehend der Vergangenheit an.
Wir bei Bo-Tree wissen, dass unsere potenziellen Kunden die Preise vergleichen und befürworten das uneingeschränkt: Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft! Allerdings haben wir nicht den Ehrgeiz, der billige Jakob von Burma zu sein - das überlassen wir lieber anderen! Nichtsdestoweniger ein paar Bemerkungen zu "Supersonderangeboten": Wenn man seinem Reiseleiter drei (4) Dollar am Tag bezahlt und davon ausgeht, daß er sich schon beim Shopping und beim Trinkgeld schadlos halten wird, kann man leicht Billigangebote machen - aber wir sind der Meinung, daß unsere Reiseleiter angemessen bezahlt werden sollten; das haben sie sich verdient!
Auch gehören wir nicht zu den Agenturen, die ihren lokalen Führern Prämien zahlen, wenn sie möglichst viel von der Essenskasse wieder mitbringen, d.h. die Kunden überwiegend mit "fried rice" abfüttern. Und bei uns werden Sie auch nicht mit Pilgerbussen durch die Gegend geschaukelt, in denen Sie sich in viel zu enge Sitze quetschen müssen! Wir kalkulieren in der Regel pro Teilnehmer in einem engen Bus zwei Sitzplätze ein. Weiterhin können wir uns nicht erlauben, Steuern zu hinterziehen - und das dann womöglich noch als Manifestation politischen Widerstandes zu verkaufen. Dieses Land braucht Geld für seine Entwicklung - ob uns nun jedes Detail davon gefällt, steht auf einem anderen Brett!
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Nicht immer zu Unrecht haben viele Kunden, die eine Reise direkt beim Veranstalter im Ausland (zumal in Myanmar!) buchen, ihre Zweifel an der Seriosität der Anbieter: "Was,wenn nun keiner dasteht, der mich abholt, oder wenn mir etwas passiert?" Solche Besorgnisse haben sicher ihre Berechtigung!
Seien Sie unbesorgt - bei Bo-Tree Travel Ltd. sind Sie in guten Händen und sicher wie in Abrahams Schoß! Unsere Touren von/nach Yangon sind eine sichere Sache - dafür stehe ich selbst, Axel Bruns, mit meinem Namen sowie mit meinen 25 Jahren Reiseerfahrung. Natürlich gibt es in einem Land wie Myanmar gelegentlich Probleme: Busse fallen aus, die Klimaanlage im Hotel funktioniert nicht, Flüge verspäten sich oder werden gar abgesagt, Gasflaschen explodieren usw...
Das alles kann passieren, aber gerade hier scheidet sich die Spreu vom Weizen: Eine Reise, die problemlos verläuft, bringt jeder Veranstalter über die Runden. Auf unsere Firma ist aber auch dann Verlass, wenn es einmal nicht so wie geplant läuft!
Wir sind sicherlich hierzulande kein Großunternehmen der Reisebranche. Bitte geben Sie uns trotzdem Gelegenheit, Ihnen unsere Leistungsfähigkeit zu demonstrieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch hier bei uns in Myanmar.
Transporte: Die Mieten für PKWs und Kleinbusse liegen in Myanmar sehr hoch. Der Grund dafür sind die hohen Einkaufspreise, die hierzulande für Autos zu zahlen sind! Ein Beispiel: Ein Bekannter kaufte 2001 einen 17 Jahre alten Toyota Coralla für 20.000 (zwanzigtausend!) US Dollar. In Mitteleuropa hätte ein solches Fahrzeug nur noch Schrottwert - aber so sind die Verhältnisse nun einmal hier. Zu unserem großen Ärger hat dies dazu geführt, daß der Anteil der Autokosten bei manchen bisher angebotenen Ausflügen (vor allem bei Einzelreisenden) bis zu 70 % der Gesamkosten betrug - Tendenz steigend!
Ähnlich problematisch ist es mit Autofahrten zu den Stränden: es gibt keine einfachen Fahrten, Sie müssen stets Hin- und Rückfahrt bezahlen: das macht zwei (teure) Tage - und zurück wollen Sie ja auch noch!! Oder Sie lassen das Fahrzeug am Strand warten aber auch das ist nicht gerade günstig. Wir sind zukünftig nicht mehr bereit, eine solche Halsabschneiderei zu unterstützen !
Nun mögen Sie uns als Pauschaltourist fragen, warum wir diese Probleme nicht dadurch umgehen, indem wir uns einen eigenen Reisebus zulegen. Sehen Sie: genau das ist der Knackpunkt! Wenn Sie lieber bei billigeren Agenturen buchen, dann kommen wir doch nie auf einen grünen Zweig. Auch dann nicht, wenn Sie sich von westlicher Propaganda abschrecken lassen und Ihre Reise nicht buchen, weil hier angeblich ein paar Mönche aufgemischt werden. Wir würden uns gerne einen eigenen Reisebus kaufen, bitten aber um Ihre Mithilfe.
Mit herzlichen Grüßen und auf bald in Myanmar!
Dr. Axel Bruns und das Bo-Tree-Team
 PREISE: Alle unsere Preise sind in US Dollar quotiert. Nicht inkludiert sind: Internationale Flughafensteuer
ZAHLUNGSBEDINGUNGEN:
Die Zahlung erfolgt durch telegraphische Überweisung auf folgendes Konto: Hong Kong and Shanghai Banking Corp. Account No.: 001-145689-080 Bank's address: HSBC Building, 968 Rama IV Rd., Silom, Bangrak, Bangkok 10500, THAILAND. -
(Anmerkung: "to shanghai" heisst im Englischen zwar "jemanden übers Ohr hauen" - aber seien Sie versichert: bei der "Hong Kong und Shanghai Bank" sind Ihre Einzahlungen sicher wie in Abrahams Schoß!)
Unsere Korrespondenzbanken sind Citi Bank NA, New York und Bank America International, New York. Ich kenne auch einen Deutschen in Bangkok, der ein Bank-Konto bei der Citibank in Bangkok hat. Da ließe sich bestimmt auch einiges "kunkeln".
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Neue Agentur 9.2.2008
Der langjährige Myanmar-Kenner Axel Bruns ist nicht mehr Geschäftsführer von Bo-Tree Travel, sondern hat in Yangon eine eigene Agentur gegründet. Leistung und Angebote bleiben jedoch unverändert.
AZURE SKY TOURS
No. 196, 1. Stock, Bogyoke Aung San St. Botataung Township, Yangon, Myanmar Tel. 0095-1-392521 Email: azureskytours@myanmar.com.mm
http://www.stefan-loose.de/updates/asien/myanmar-birma/
Liebe Bo-Tree-Freunde,
nach acht Jahren habe ich mich aus der von mir begründeten Firma Bo-Tree-Travel
zurückgezogen. Der Grund dafuer waren unüberbrückbare Differenzen mit meiner
einheimischen Partnerin, die sich über die Jahre verschärft haben und mich
schließlich im letzten Jahr zu dem Schluß kommen ließen, daß es das Beste sei,
wenn ich in Zukunft mit einem anderen Partner zusammenarbeite. Ich habe daher
vor einiger Zeit die Firma AZURE SKY TOURS begründet, die in der laufenden
Saison schon etliche Touren erfolgreich abgewickelt hat. Mein bewährtes
Büroteam habe ich "mitgenommen", sodaß wir Ihnen auch in Zukunft
unseren gewohnten Service bieten können. Sie erreichen uns unter folgender
E-Mail-Adresse:
azureskytours@gmail.com.
Was aus
der Firma Bo-Tree geworden ist bzw. wird, ist mir nur gerüchteweise bekannt,
aber wie ich hörte, werden die Aufträge von einer anderen Firma abgewickelt, da
Bo-Tree in dem Sinne nicht mehr existiert. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir
und meinem Team auch in Zukunft die "Treue" hielten.
Dr. Axel Bruns
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Neue Agentur 23.2.2008
Der Myanmar-Kenner und Reiseleiter Dr. Axel Bruns ist ab sofort nicht mehr Geschäftsführer von "Azure Sky Tours". Er hat eine eigene Agentur gegründet:
Myanmar Official
Yellow Pages >>
T
-Listing >> Tourism Services:
Company Name
:
Azure Sky Travel & Tours Co., Ltd.
Address
:
No.129,5th Flr(R),Anawrahta Rd,Cor of Bo Myat Tun St, PAZUNDAUNG, YANGON
Phone
:
(01) 09-5126547
Neue Agentur 20.4.2008
Reiseleiter Dr. Axel Bruns ist ab sofort nicht mehr Geschäftsführer von "
Azure Sky Travel & Tours Co., Ltd." . Er ist ab sofort wieder zu erreichen unter "Azure Sky Tours" (siehe oben).
Und sie kamen in Massen, die Touristen. Um sich von Bruns leiten zu lassen. Und sie sind hinterher voll des Lobes:
Wir, Els Wiki und Hanni und ich, schlossen uns der kleinen Reisegruppe in Rangoon (Yangon) an. 6 weitere, sympathische Mitreisende, alles Schweizer, plus Reiseleiter, Dr. Axel Bruns, ein in Yangon wohnender deutscher Vollwaise und Burma-Experte. Ein Glücksfall die Kleinheit und Kompaktheit der Reisegruppe (nicht für Dornbierer natürlich; der Burma Boykot-Aufruf wirkt sich auch auf den Tourismus aus). Aber auch unser Reiseleiter, der in Völkerkunde über das Thema „Burmesisches Marionetten-Theater“ doktoriert und der den bekannten Nelle - Reiseführer über Burma geschrieben hatte und der recht gut Burmesisch sprach. Er war blitzgescheit, mit einem phänomenalen Gedächtnis, damit allerdings auch herausfordernd. Wenn er seine Seminare über burmesische Geschichte, Buddhismus, Baukunst und Mythologie hielt war man gut beraten nicht abzuschweifen oder gar herumzustreifen.(„Alle mal herhören!!“; „Frau Gantenbein a b s i t z e n!!“). Einzig über die offenbar schwierige, sicher aber fremd klingende burmesische Musik mochte er sich nicht äussern.
Man spricht von Zwangsarbeit (unser Führer bezeichnete sie als Naturalleistung anstelle von Steuern), und Korruption. ... Und all die Mythen und Geschichten die uns unser Dr. Bruns erzählte! Da sind Hauff und Grimm Waisenknaben dagegen. Vor jedem Haus ein Schrein, an dem geopfert wird, auf jedem Hügel eine Pagode mit vergoldetem Dach, überall belebte Tempel mit goldenen Buddhas, vor denen andächtig Gläubige knien.
Angesichts der Fülle der Sehenswürdigkeiten und Eindrücke fühle ich mich völlig überfordert wenn ich darüber im Détail berichten müsste. Man halte sich also an die üblichen Informations-Quellen, vor allem natürlich an den von unserem Dr. Bruns geschriebenen Nelle-Guide.
| |  | |  | | | Superbruns mit Franz Fischer, dem König von Burma | | Bruns bei einem seiner vielen Interviews mit der Weltpresse | |
| |  | |  | | | "Old Burma hand" Bruns in Bangkok. Mit Tong, Tochter von Joy | | Victor, ein Inder in Rangoon. Freund von Bruns und Felden. Sein Haus ist klein, aber gross genug fuer Gott und seine Familie. | |
| |  | | | Bruns mit seiner damaligen LebensabschnittsgefährtinTüddi zu Besuch bei Felden in Bangkok | |
Bruns ist bekanntermaßen ein "Hans Dampf in allen Gassen" ("Jack of all trades"). In seinen "Heydays" war er nicht nur Vertreter für Landkarten und Gummibärchen in Burma, hat er nicht nur Salatsoßen von Bangkok aus nach Burma geschmuggelt, sondern er war obendrein auch noch Disc-Jockey in einer Ranguner Hotelbar (siehe oben). Und er war auch Songtexter. Sein erfolgreichster Text arbeitet die sozio-kulturellen Differenzen auf zwischen ostfriesischer Mentalität und asiatischem Laissez-faire. Hier der Text:
"Der Nutella - Song"
Wo ist mein Brot mit Nutella !!? Ich wollte reinbeißen, doch jemand war schnella. Bitte gebt mir mein Brot mit Nutella zurütt, sonst raste ich aus und haue alles in dütt.
Refrain (Chor): Bitte gebt ihm sein Brot mit Nutella, sonst ist seine Laune ganz schnell im Kella. Bitte unterbrecht nicht seine Nahrungsmittelkette - sonst haut er alles in dütt - jede Wette...!
Wo ist mein Teller mit Spaghetti? Keiner weiß Bescheid - außer Betti... (usw.)
 | | | September 2004 | |
Der gebürtige Wilhelmshavener Dr. Axel Bruns packte für immer die Koffer und wanderte ins ferne Myanmar aus. Heute betreibt er dort eine eigene Reiseagentur.
Von Stefan Giesers
Myanmar/Wilhelmshaven -
In den Strassen Yangons, der pulsierenden Hauptstadt Myanmars mit ihren dreieinhalb Millionen Einwohnern, herrscht in der Regel Gewusel. An jeder Ecke steht eine Garküche, und der Duft nach gebratenen Nudeln liegt in der Luft. Birmanen, Karen, Shan - Menschen verschiedener Abstammung leben hier eng beieinander.
Unter ihnen auch der gebürtige Wilhelmshavener Axel Bruns: Bo Aung Kyaw Street, Yangon, Union of Myanmar - hier liegt das Büro seiner eigenen Reiseagentur, die Ausflüge und Touren durch Myanmar organisiert. Hier lebt Bruns seit 1996, und bis heute ziehen ihn die Menschen, die fernöstlichen Gerüche und die vielfältige Kultur Asiens in den Bann. Unvermeidlich gerät der 54-jaehrige ins Schwärmen, wenn er ueber seine Wahlheimat spricht.
Der ehemalige asiatische Staat Burma an der Grenze zu Indien, Bangladesh, Thailand und China ist doppelt so gross wie die Bundesrepublik. Ein Land voller prachtvoller buddhistischer Tempel und Pagoden, und mit immerzu lächelnden und freundlichen Menschen. "Das ist ein Märchenland, in dem die Zeit stehengeblieben ist und das sich gleichzeitig wirtschaftlich im Aufschwung befindet", schwärmt Bruns. Dass er hier ein neues Leben begonnen hat, habe er nie bereut. "Ein grosser Traum ist in Erfüllung gegangen". Und auch geschäftlich liefe es fantastisch.
Schon als Geographie- und Etnologie-Student beschäftigte er sich mit dem grossen, fremden Asien. "Ich kenne das Land wie meine Westentasche", erzählt er und lässt in seinen Lebenslauf blicken: Bruns lernte Burmesisch, promovierte ueber das Marionettentheater Burmas und reiste immer wieder ins ferne Asien. Er tingelte durch Länder wie Sri Lanka, Singapur und Thailand.
Doch kein Land habe ihn so gefesselt wie Myanmar. In Berlin machte er sich mit einem kleinen Geschäft ("Schmuck und Druck" am Bahnhof Zoo) selbstständig, in dem er Postkarten und Souvenirs aus Asien verkaufte (z.B. edle, rostfreie Stahlringe mit Plastik-Einlage - siehe Foto). "Das wurde mir dann zu langweilig", erinnerte er sich. Ab 1990 arbeitete er immer wieder als Reiseleiter für verschiedene deutsche Reiseveranstalter. Sechs Jahre später packte Bruns endgültig seine Koffer, um seine Wahlheimat Berlin zu verlassen. Er wandert aus nach Myanmar - und an Rückkehr sei nicht zu denken.
 | | Sein ganzer Stolz: sein "Schmuck und Druck" - Laden in Berlin, wo er Schmuck, burmesische Marionetten und vor allem Postkarten verkaufte. | |
Den Kontakt zu Deutschland und seiner Geburtsstadt Wilhelmshaven pflegt der 54-jährige weiterhin. In einem selbst verlegten Buch hat er seine Kinheitserinnerungen und persönliche "Sturm- und Drangzeit" in der Jadestadt festgehalten. "In Wilhelmshaven habe ich meine Wurzeln und meine emotionale Basis, das wird sich auch nicht ändern", versichert Bruns, der an seiner Villa in Yangon stets den "Rüstringer Friesen", die Flagge Wilhelmshavens hisst, wenn sich Besuch aus Deutschland ankündigt.
So schön Burma auch sein mag: 3,4 mal im Jahr muss er immer wieder mal für jeweils ein paar Monate zurück nach Wilhelmshaven fahren, um so richtig die Sau rauslassen zu können. So wie hier in der "Bar Celona" in der Nordseepassage.
 |  | | | VORHER: (12.00 Uhr): Kerl wie 'ne Eiche! | NACHHER (23.00 Uhr) | |
Denn angesichts der Umstände fühlt er sich in Wilhelmshaven am wohlsten. Hier kann er täglich sein Rosinenbrot mit Nutella essen, die Todesanzeigen in der "Wilhelmshvener Zeitung" studieren und sich ausgiebig um den "Aufbau neuer Kontoverbindungen" kümmern. Und wer weiss.... vielleicht plant er ja schon für die Zukunft Ökotour-Reiseleitungen in Ostfriesland, z.B. zu den Blumen-Gewächshäusern in Wittmund. Wir - die Dr. Bruns-Fan-Gemeinde (DBFG) - wünschen ihm jedenfalls alles Gute!
| |  | | | Dr. Axel Bruns lässt die Puppen tanzen | |
Ehemaliger Wilhelmshavener dissertierte über burmesische Marionettenkunst
Bis 1969 lebte Dr. Axel Bruns in Wilhelmshaven und versuchte sich zu dieser Zeit an einer Lehre zum Speditionskaufmann. Das gelang nicht so ganz und so verließ er die Heimat, um sein Glück in der Fremde zu suchen und zu finden. Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass ihm das gelungen ist. Nach verschiedenen Jobs als Postbote u. ä., beendete er in Berlin seine Lehre, machte Abitur und studierte Geographie. Das führte ihn u. a. nach Asien, und das scheint der Schlüssel zu seinem heutigen bunten, exotischem Leben zu sein. Die Fremdheit der asiatischen Länder gefiel ihm, dabei besonders Burma, „das schönste Land, das ich kenne" und „fremder noch als alle anderen asiatischen Länder". Immer wieder reiste er nach Burma, brachte immer mal wieder Waren – auch Marionettenpuppen - aus diesem faszinierenden Land mit, bis er schließlich in Berlin mit Geschäftspartnern ein Einzelhandelsgeschäft eröffnete, in dem sie selbst importierte, asiatische Waren anboten. Die Firma gibt es heute noch, Axel Bruns allerdings ist 1996 ausgestiegen und ganz nach Burma gezogen. Immer häufiger nach deren Hintergrund gefragt, beschäftigte Bruns sich irgendwann intensiver mit diesen Puppen und stellte fest, dass es kaum Literatur oder andere Informationsquellen zur Geschichte der Marionetten Burmas gab. So recherchierte er selber und verfasste eine erste Broschüre über die Geschichte der burmesischen Marionetten. Daraus resultierten weitere Bücher und die Idee, seine Dissertation über dieses Thema zu verfassen, was er 1999 dann auch an der Hamburger Universität in die Tat umsetzte. Seitdem gibt es von ihm das Werk „Burmesische Marionettenkunst. Entwicklung und soziale Funktion des Marionettentheaters unter besonderer Berücksichtigung der letzten zweihundert Jahre", bei dem es sich nicht lediglich um eine theoretische Betrachtung, Abhandlung oder Analyse handelt, sondern das auch einen großen Praxisbezug durch das Leben des Autors in Burma, mit guten Kontakten zu burmesischen Marionettenspielern, aufweist.
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Dieses Buch ist aber beileibe nicht das einzige Werk des Dr. Bruns, denn seit Jahren bereits schreibt und veröffentlicht er Bücher, besonders Reiseführer. Sein Reiseführer über Burma ist immerhin der meistverkaufte Führer über dieses Land; Insiderkenntnisse wissen die Leser eben zu schätzen. Parallel dazu ist er selbst seit 1993 als Reiseleiter tätig und bietet bei verschiedenen deutsche Veranstaltern Reisen nach Südostasien, Indien oder auch über die Seidenstraße, an. Zusätzlich betreibt er eine eigene Firma, die Burma-Reisen jeglicher Art, nach Wunsch der Kunden, organisiert. Von der Gruppenreise über die Reise für Einzelpersonen, mit Reiseleiter oder ohne, mit Hotelbuchung und Flughafenabholung, alles was der Reisende wünscht, organisiert und ermöglicht seine Firma BO-TREE Travel Ltd. (www.bo-treetrvel.com) vor Ort.
Exotisches, fremdes Leben, das Axel Bruns gefällt und das er sehr schätzt. Er ist der burmesischen Sprache mächtig und liebt das quirlige Leben auf den Straßen der Millionenstadt Yangon. Trotzdem besucht er regelmäßig die Heimat, besucht jährlich Wilhelmshaven, die Freunde, die hier heute noch leben. Denn in Burma gibt es insgesamt nur wenig Ausländer unter ihnen nur ca. 80 Deutsche. Mit denen hält er engen Kontakt, die Deutschen treffen sich regelmäßig zum Skatspielen und sicher auch zu anderen Aktivitäten, was ihm gut gefällt in der Fremde, trotz aller Liebe zum Leben in Burma, dem fremdesten aller asiatischen Länder.
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 | | In der Bo Aung Kyaw Street 170 - 176 fährt Bruns mit dem altmodischen Fahr- stuhl in den sechsten Stock eines grossen Bürohochhauses - wenn kein plötz- licher "power cut" für Wartezeit sorgt. Hoch über den meisten Dächern der Stadt betreibt Axel Bruns heute eine Reiseagentur mit sechs Angestellten. Be- nannt hat er sie nach dem Bodi-Baum, unter dem Buddha zur Erleuchtung ge- langte "Bo Tree Travel". | |
 | | Aber auch für Einmischung westlicher Staaten und Organisationen in die po- litischen und gesellschaftlichen Verhältnisse Hat Axel Bruns kein Verständ- nis. "Ich bin hierher gekommen und freundlich aufgenommen worden. Warum soll ich mich einmischen?" Für die vermuteten Gräueltaten der Militärregie- rung gebe es keine Belege, und auch sonst seien die Verhältnisse im Land für Aussenstehende nur schwer zu bewerten. In der Tat verdiene ein Lehrer offiziell kaum mehr als drei Dollar im Monat, zahle aber auch keine Steuern und höchstens einen Dollar Miete. Dazu habe keiner wie in Europa nur einen festen Beruf.
Auch Bruns hat sich dieser Lebensweise angepasst, leitet Reisen, handelt mit Landkarten, hat neulich sogar anonym ein Buch über Wilhelmshaven geschrie- ben. Darin beschreibt er lexikalisch seine Jugendzeit in den 50ern und 60ern. Das war eine Wette mit einem Freund, die ich natürlich gewonnen habe".
Die komplizierten Lebensumstände zwingen bisweilen in Birma zu Kompromis- sen: bei Stromausfall zieht Bruns aus seinem Haus am Stadtrand ins Hotel und hofft im Krankheitsfall auf eine günstige Behandlung in Thailand. | |
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| |  | |  | | | | Bruns damals als Chef von BRUFELWOLF ESP | | | | |
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Während sich damals in Wilhelmshaven Brunsens Altersgenossen im Cafe Brandt mit Kaffee vollschütteten und nutzlose Revolutions-Strategien endlos diskutierten, saß Bruns zuhause, um Frachtraten auswendig zu lernen. Denn er machte eine Lehre beim Spediteur Ommo Fritzen. Fritzen sagte damals zu Bruns: "Wer Frachtraten auswendig kennt, dem gehört heutzutage die Welt. Der kommt herum in der Welt - bis nach Japan, datt kannste mir glauben, Alex...!" Diese Worte seines Lehrherrn liessen Bruns nicht mehr los. Jawoll, das wollte er - in die weite Welt!
Und während sich Felden und Harald Gottschalk sich mit Goldzahn in Fedderwardergroden herumprügelten, saß er also zuhause, um täglich neue und stets noch kompliziertere Frachtraten auswendig zu lernen. In seiner linken Faust hielt er immer fest eine lüdde Primel - die hatte er so lieb, ihr konnte er immer vertrauen. Er hockte auf seinem Bett, denn die Brunsens hatten nur einen einzigen Stuhl - klar, daß jeder darauf sitzen wollte. Und er lernte aus seinem Handels-Lehrbuch "Der Kaufmann und die weite Welt!", und er lernte alles, was man lernen konnte. Weil er wußte: jede Eroberung der Welt fängt an mit einem kleinen Schritt. Damals konnte sich Bruns noch keine Lesezeichen leisten, daher leihte er sich hin und wieder mal einen kleinen Hering von Muttern in der Küche aus, den er zwischen die Seiten legte. Immer dann, wenn er mal ein wenig verzagte, nahm er diesen kleinen Hering mit entschlossenem Blick in seine Faust. Und... ( jetzt alle mitsingen...!! ):
"Und dann haute Bruns den Hering mit Schmackes über die Tischkante und brüllte: Jawoll, ich pack es !!!"
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In der Wilhelmshavener Grundschule im Bezirk Bant teilte Super-Bruns einst seine Schulbank mit Günner Janßen, der später einmal der mächtige und einflußreiche Chef des Wilhelmshavener Sozialistischen Jugendbundes (SJB) werden sollte. Günner kämpfte damals für die Befreiung der Massen von den Knebeln des Kapitalismus. Super-Bruns fühlte sich jedoch mehr dem Kreidler-Club seines Bruders Rudi mit seinen sehr "grundlegenden Philosophien" verpflichtet. Er hörte es gerne, wenn Rudi erzählte, wie er mit einer Fahrradkette in der Hand durch die nächtlichen Banter Gassen zog. - Eines Tages zog Super-Bruns seinen Günner auf die Seite und sagte etwas, was in die Annalen von Wilhelmshaven eingehen sollte: "Günner, du willst allen Menschen helfen, willst, daß es allen gut geht. Du träumst davon, mit Sieben-Meilen-Stiefeln durch diese ach so streitbare Welt zu schreiten. Und dabei geht dir der Blick für die kleinen Sorgen der Menschen im Alltag verloren. Ich hingegen habe eingesehen: der erste kleine oder noch so unbedeutende Schritt ist unendlich viel wichtiger, als mit Sieben-Meilen-Stiefeln voranstürmen zu wollen. Denn jede Eroberung der Welt fângt an mit einem winzig kleinen Schritt. Daher will ich lieber der Großmutter über die vielbefahrene Straße helfen. Ich will dem Sâugling meiner Nachbarin die Milchflasche wârmen, und sei es zwischen meinen eigenen Schenkeln. Siehst du also, Günner, was uns beide unterscheidet ?!" - Und wir Wilhelmshavener wissen natürlich, wie die Sache ausgegangen ist. Günner stand irgendwann zum letzten Mal auf dem Voslapper Deich, streckte zum letzten Male seine rechte Faust in die Höhe, sang zum letzten Male die Internationale, und dann - legte er Hand an sich. Und was ist aus Super-Bruns hingegen geworden? Auch das wissen wir: er hat ein fein's Leben sich gezimmert...
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Bruns machte nie einen Führerschein. Er konnte es sich nicht mitansehen, wie die Umwelt und die Lebensqualität durchs Auto fortgesetzt zerstört wurden. Auch rauchte er nicht. Und er trank keinen Alkohol. Einmal mußte er mitansehen, wie sein betrunkener Freund Hennes seine Lebensgefährtin schlug und mit Eierbechern nach ihr warf. Er schwor sich damals, daß er sowas nie zulassen würde. Eine intakte Zweierbeziehung, die auf Harmonie und gegenseitiger Neckerei aufbaute, stand ihm über alles. Doch die Harmonie, die er suchte, konnten ihm seine Lebensabschnitts-Gefährtinnen nicht geben. Jede versuchte nur, ihn auszunutzen. Auch seine Freunde nutzten ihn aus: sie verfeuerten sein Heizöl und aßen seine Äpfel auf. Und eines Tages gab selbst seine Mutter Brunsens großes Geheimnis preis. Sie offenbarte, daß Bruns ein stiller Zecher sei. Und sich vermutlich nicht nur heimlich die Hucke volltrinkt, sondern womöglich auch noch raucht und mit Eierbechern um sich wirft - wenn ihn keiner sieht. Seine Mutter verfaßte ein Gedicht zum Geburtstag ihres zweitliebsten Sohnes: "Heut laß ich mich nicht lumpen und hebe meinen Humpen. Heb auch du nun deinen Becher - wohlan du stiller Zecher....!"
Doch niemals ist Superbruns sturzbetrunken. Wenn überhaupt, dann ist er edel-knülle - z.B. vom friesischen Glühwein.
 | | Ein Gemälde, dass Bruns in seiner knappen Freizeit gemalt hat und das er "Mein schönstes Erlebnis" genannt hat. | |
Einst war Bruns Gründungs-Mitglied von Brufelwolf ESP ( = Bruns-Felden-Wolf - Erste Sozialistische Profitgesellschaft) in Berlin. Wer mehr wissen will über sein vor-asiatisches Schaffen, sollte sich unbedingt hier einclicken (bitte auf linkes Foto clicken... - doch Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein)
 | | Tüddi, Superbruns und Friedemann Koch in Feldens Schmuckladen in Berlin Damals war Bruns behaart wie Esau. | |
http://www.friedemann-koch.de
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